Reviertagebuch, 05.Juni2015

Hallo Jagd- und Naturfreunde,

gerade erst bin ich aus Oberbayern zurück, da rufen schon anstehende Revierarbeiten. Die Wildkameras müssen kontrolliert und die Kirrungen auf Vollständigkeit überprüft und gemäht werden. Kirrungen sind übrigens Lockfutterstellen in der Regel für Schwarzwild. Deren Standorte müssen gut bedacht werden. Wichtig ist die mögliche Draufsicht, die dort vorherrschende Hauptwindrichtungen und die guten, schnelle Erreichbarkeiten. Kirrungen sollten regelmäßig, aber nicht zu oft aufgesucht werden. Zur Kirrausstattung gehört eine Maisrolle (Behältnis mit Mais), ein Salzleckstein sowie ein Malbaum, an dem sich die Wildschweine nach Belieben „schubbern“ können. Malbäume sind runde Holzpfähle oder Baumstämme, die mit Buchenholzteer oder Suhlengold bestrichen werden. Sie dienen den Wildschweinen zur Schwartenpflege, aber auch der Kommunikation mittels Duftstoffe untereinander. An der Höhe des abgeriebenen Buchenholzteeres und den Trittsiegels um den Malbaum herum kann der Jäger erkennen, wie groß der Schwarzwildbesuch war. Einfach geht die Kirrkontrolle mittels einer Wildkamera. Derzeit benutze ich eine MINOX-Kamera, die DTC 650.

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Die Rapskirrung ist angenommen. Die MINOX DTC 650 hat zwei Wildschweine beweissicher festgehalten.

Das Schwarzwild kann jetzt kommen 😉 .

In diesem Sinne. Gruß und Waidmannsheil. Euer Dreispross

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